Christopher Kessler
Lehrer · Informatiker · Autor

Entdecken, verstehen und ausprobieren
Ich bin Christopher Kessler. Offenheit begleitet mich schon mein ganzes Leben. Ich möchte wissen, wie Dinge funktionieren, Zusammenhänge erkennen und eigene Erfahrungen sammeln. Dabei haben mich technische Fragen ebenso interessiert wie Menschen, Bewegung und die Natur. Mein Lebensweg hat mich durch unterschiedliche Tätigkeiten geführt, die heute auf vielfältige Weise miteinander verbunden sind.
Freude an Bewegung und neuen Erfahrungen
Schon als Kind wollte ich Dinge selbst entdecken und ausprobieren. Nach meiner Schulzeit am Gymnasium, die ich mit dem Abitur abschloss, nahm ich mir Zeit zum Arbeiten und Reisen. Dabei lernte ich unterschiedliche Menschen, Kulturen und Lebensweisen kennen und erweiterte meinen Blick auf die Welt.
Eine besondere Bedeutung hatte für mich immer die Bewegung. Breakdance, Hip-Hop, Parkour, Freerunning und Snowboarden ermöglichten es mir, meine körperlichen Fähigkeiten kennenzulernen, Neues auszuprobieren und meine Grenzen zu erfahren. Später kamen Yoga und Pilates hinzu. Dadurch wurde mir auch die bewusste Wahrnehmung meines Körpers und seiner Bewegungsmöglichkeiten immer wichtiger.
Mein Einstieg in die technische Welt
Meine berufliche Laufbahn begann mit der Ausbildung zum Systeminformatiker, die ich mit sehr gutem Erfolg abschloss. Parallel dazu studierte ich Elektro- und Informationstechnik in einem dualen Studiengang.
Ich beschäftigte mich mit elektronischen Schaltungen, Messsystemen, Programmierung sowie der Entwicklung und Prüfung technischer Geräte. Besonders faszinierte mich, wie verschiedene Komponenten miteinander verbunden sind und daraus funktionierende Systeme entstehen.
Nach mehreren Semestern entschied ich mich, das Hochschulstudium nicht weiterzuführen. Mit meiner abgeschlossenen Berufsausbildung und den gesammelten Erfahrungen hatte ich eine gute Grundlage geschaffen. Ich wollte mich neu orientieren und weitere Lebensbereiche kennenlernen.
Bis heute liegt mir das praktische Arbeiten. Ich beschäftige mich gerne mit technischen Problemen, hinterfrage bestehende Lösungen und versuche, Dinge selbst zu verstehen, bevor ich mir ein Urteil bilde.
Verantwortung in der Gemeinschaft
Neben meiner Ausbildung engagierte ich mich mehrere Jahre in einem Freerunning- und Parkour-Verein. Als Vorstandsmitglied übernahm ich Aufgaben im finanziellen Bereich und half bei der Organisation verschiedener Veranstaltungen mit.
Dabei sammelte ich Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Menschen, in der Planung von Projekten und im öffentlichen Sprechen vor grösseren Gruppen.
Zwischen Informatik und Pädagogik
Mit der Zeit entdeckte ich neben meiner technischen Arbeit zunehmend meine Freude am Unterrichten und Begleiten. Ich wollte mein Wissen nicht nur selbst anwenden, sondern es auch anderen verständlich vermitteln. Aus dieser Entwicklung entstand ein weiterer beruflicher Schwerpunkt, in dem ich meine bisherigen Erfahrungen auf neue Weise einsetzen konnte.
Technik verständlich machen
Als Informatiker arbeitete ich unter anderem in der Installation, Betreuung und Administration von Informatiksystemen. Ich unterstützte Mitarbeitende, betreute technische Einrichtungen und war an verschiedenen Projekten beteiligt.
Dabei stellte ich fest, dass technisches Wissen allein nicht ausreicht. Entscheidend ist auch, wie verständlich etwas erklärt wird und ob eine Lösung den Menschen im Alltag tatsächlich unterstützt.
Diese Erfahrung hat meine Arbeitsweise nachhaltig geprägt. Ich schätze selbstständiges Arbeiten, klare Strukturen und Lösungen, die sich praktisch umsetzen lassen.
Unterrichten und gemeinsam lernen
Mein Interesse an der Pädagogik führte mich zunächst als Stellvertreter an verschiedene Primar- und Oberstufenschulen. Parallel dazu absolvierte ich den Bachelor of Science und den Master of Arts in Secondary Education sowie das anerkannte Lehrdiplom für die Sekundarstufe I.
Meine Unterrichtsfächer sind Mathematik, Natur und Technik, Bildnerisches Gestalten sowie Bewegung und Sport.
Als Fach- und Klassenlehrer begleitete ich Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Interessen und Lebensgeschichten. Neben der Wissensvermittlung gehörten auch Elterngespräche, die Unterstützung einzelner Jugendlicher und der gemeinsame Umgang mit Herausforderungen zum Schulalltag.
Dabei wurde mir bewusst, wie unterschiedlich Menschen lernen und wie wichtig Vertrauen, Geduld und persönliche Beziehungen sind.
Ich wollte nicht nur Wissen vermitteln, sondern die Jugendlichen auch darin unterstützen, selbstständig zu denken, eigene Lösungen zu finden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.
Erfahrungen ausserhalb des Klassenzimmers
Meine pädagogischen Kenntnisse ergänzte ich durch eine Ausbildung zum Tagesvater und einen Kindernotfallkurs. In der praktischen Kinderbetreuung erhielt ich weitere Einblicke in die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern und Familien.
Die Erfahrungen aus Schule, Kinderbetreuung und Informatik haben mein Verständnis von Bildung erweitert. Ich erlebe Lernen nicht nur als Aneignung von Wissen, sondern als einen Prozess, der durch eigenes Handeln, Beobachten, Fragen und Ausprobieren entsteht.
Auch ich selbst lerne gerne weiter. Neue Technologien, gesellschaftliche Entwicklungen und die unterschiedlichen Sichtweisen von Menschen geben mir immer wieder Anlass, mich mit neuen Fragen auseinanderzusetzen.
Selbstständig denken und bewusst leben
Neben meinem beruflichen Weg begann ich, mich immer intensiver mit meinen eigenen Gedanken, Reaktionen und Entscheidungen auseinanderzusetzen. Die Erfahrungen mit Menschen, meine Freude an Bewegung und mein Interesse an technischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen führten mich zu einer weiteren Frage: Wie gestalte ich mein eigenes Leben, ohne mich zu sehr von äusseren Erwartungen bestimmen zu lassen?
Bewegung, Natur und innere Ruhe
Die Natur und die körperliche Bewegung sind für mich bis heute wichtige Lebensbereiche. Ich gehe gerne stundenlang spazieren, bewege mich bewusst, arbeite im Garten und koche mit Freude. Auch handwerkliche Tätigkeiten und das praktische Ausprobieren bereiten mir Freude.
Durch die Begegnung mit meiner Frau Sonja lernte ich die Innenschau und den Raum der Stille kennen. Ich begann, bewusster über meine Erfahrungen, Beziehungen und Reaktionen im Alltag nachzudenken.
Dabei wurde es für mich zunehmend wichtig, meinen eigenen Raum wahrzunehmen und zwischen meinen Aufgaben, meiner Verantwortung und den Erwartungen anderer Menschen zu unterscheiden.
Ich lernte, dass nicht jede Situation eine unmittelbare Antwort verlangt. Manchmal ist es hilfreicher, zunächst zu beobachten, nachzudenken und die eigenen Gedanken zu ordnen.
Die Verbindung von körperlicher Bewegung, innerer Ruhe und selbstständigem Denken ist heute ein wichtiger Bestandteil meines Alltags.
Resonanz im Alltag erkennen
In der Resonanzschule, die Sonja gegründet hat und die wir gemeinsam weiterentwickeln, verbinde ich meine Erfahrungen aus der Pädagogik, der Informatik und der persönlichen Selbstreflexion.
Mich beschäftigt insbesondere, wie Menschen ihre Umgebung wahrnehmen und auf unterschiedliche Situationen reagieren. Wiederkehrende Konflikte, Erwartungen oder Unsicherheiten können Anlass sein, das eigene Verhalten und die persönlichen Vorstellungen zu hinterfragen.
Für mich bedeutet Begleitung, Menschen darin zu unterstützen, selbst Zusammenhänge zu erkennen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und ihren eigenen Umgang mit einer Situation zu finden.
Technik und gesellschaftlichen Wandel verstehen
Ein besonderer Schwerpunkt meines heutigen Wirkens liegt weiterhin in der Informatik, den digitalen Technologien und der Künstlichen Intelligenz.
Mich interessiert, wie sich technische Entwicklungen auf unser Zusammenleben, unsere Arbeit und unsere Bildung auswirken. In meiner Masterarbeit beschäftigte ich mich mit einem KI-Filmprojekt im Unterricht und verband dabei meine technischen und pädagogischen Erfahrungen.
Ich sehe in digitalen Werkzeugen viele Möglichkeiten, Menschen zu unterstützen und ihnen neue Zugänge zu Wissen und Bildung zu eröffnen. Gleichzeitig finde ich es wichtig, Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und die eigene Urteilsfähigkeit nicht an technische Systeme abzugeben.
In Beratungen und Schulungen möchte ich Menschen begleiten, technische Zusammenhänge besser zu verstehen und digitale Werkzeuge bewusst und selbstständig einzusetzen.
Eigene Gedanken entwickeln und weitergeben
Als Autor beschäftige ich mich mit Bildung, Informatik, gesellschaftlichen Veränderungen und der persönlichen Entwicklung des Menschen.
Das Schreiben ermöglicht mir, meine Gedanken zu ordnen, Erfahrungen zu reflektieren und verschiedene Sichtweisen miteinander zu verbinden.
Mein Interesse gilt dabei immer wieder der Frage, wie Menschen ihre eigenen Fähigkeiten erkennen, selbstständig denken und bewusste Entscheidungen treffen können.
Ich habe auf meinem Lebensweg unterschiedliche Berufe, Arbeitsweisen und Lebensbereiche kennengelernt. Jede Erfahrung hat meinen Blick erweitert und mir neue Möglichkeiten eröffnet.
Heute verbinde ich diese Erfahrungen in meiner Arbeit als Lehrer, Informatiker und Autor. Dabei möchte ich weiterhin offen bleiben für neue Erkenntnisse, eigene Wege gehen und mein Wissen dort weitergeben, wo es Menschen im Alltag unterstützen kann.

